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Fettige Haut: Hautbild, Ursachen und Skincare Tipps

Während sich viele einen strahlenden Glow wünschen, ist es bei diesem Hautbild einfach zu viel – zu viel Glanz, besonders im Bereich der T-Zone, auf Stirn, Nase und Kinn. Dazu neigt eine fettige Haut zu Unreinheiten und oft auch zu Pickeln. Wir haben eine Übersicht erstellt: Wie sieht das Hautbild aus und was hilft wirklich?

4 Anzeichen für eine fettige Haut

Glanz: Das Gesicht wurde gründlich gereinigt und gepflegt und schon kurze Zeit später glänzt der Teint und wirkt insgesamt „schwitzig“.
Unreinheiten: Besonders fettige Partien wie die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) neigen zu Unreinheiten und Mitessern, häufig bilden sich minimale Entzündungen und es entstehen Pickel.
Große Poren: Fettige Haut zeigt fast immer erweiterte bzw. vergrößerte Poren, die aus der übermäßigen Talgproduktion resultieren.
Make-up „verrutscht“: Viele Menschen kennen dieses Phänomen von heißen Tagen, der Schweiß sorgt dafür, dass das Make-up nicht hält und gefühlt aus dem Gesicht „rutscht“! Bei fettiger Haut ist dies leider ein alltägliches Problem.

Fettige Haut: Die Ursachen

Ursachen für bestimmte Hautbilder wie Trockenheit oder eine besondere Sensibilität können sehr unterschiedlich sein, z.B. können Stress, erblichen Faktoren oder eine falsche Ernährung Hautreaktionen auslösen. Ist die Haut allerdings unrein und fettig, ist der häufigste Grund dafür hormoneller Natur. Androgene verantworten als männliche Sexualhormone eine Talg-Überproduktion, auch bei Frauen. Gibt es zu viele Androgene, liegt dies an einem unausgeglichenen Hormonhaushalt. Dies kann innerhalb des Zyklus geschehen, während der Pubertät, einer Schwangerschaft oder auch in den Wechseljahren. Zuviel Talg sorgt für einen fettigen Film auf der Haut, außerdem weiten sich die Poren, sie verstopfen, es bilden sich Mitesser. Kommt es zu kleinen Entzündungen, können Pickel entstehen.

5 Skincare-Tipps bei fettiger Haut


BHA-Peelings: Mechanische Peelings wirken zu reizend auf einer fettigen Haut, die durchaus sensibel ist. Ein sanftes chemisches Peeling mit BHA-Säuren ist hingegen perfekt. BHA steht für Beta-Hydroxysäuren, am bekanntesten ist die Salicylsäure. Mit ihrer lipophilen Eigenschaft kann sie fettlösend wirken, sprich sie kann den Talg und abgestorbene Hautzellen lösen. Einen weiteren positiven Effekt haben regelmäßige BHA-Peelings auf unsere Poren, die langfristig feiner erscheinen können. Salicylsäure wirkt entzündungshemmend und antibakteriell, Pickel heilen so schneller ab, neuen Entzündungen kann vorgebeugt werden. Wer unter einer fettigen Haut leidet, kann bis zu 3 Mal die Woche ein BHA-Peeling durchführen. Wichtig: Am nächsten Morgen Lichtschutz auftragen.

Niacinamid: Dieser hochwirksame Inhaltsstoff eignet sich perfekt für fettige, unreine Haut. Niacinamid reguliert und reduziert die natürliche Talgproduktion der Haut. Niacinamid ist eine Form von Vitamin B3 und gilt als sehr verträglich. Besonders hochkonzentriert lässt es sich als Serum auftragen. Worth a try: Auch Retinol wird eine positive Wirkung für fettige Haut nachgesagt. Die Anwendungsdauer und Konzentration sollte langsam gesteigert werden.

Fokus auf eine gründliche Reinigung: Bei fettiger Haut sollte die Reinigung eine besondere Priorität haben. Sehr zu empfehlen, ist ein Double Cleansing. So wird als erster Schritt z.B. mit einem Reinigungsbalsam, der ölige Film entfernt, anschließend wird mit einem Waschgel oder Schaum das Gesicht final gewaschen. Diese Reinigungsart verfolgt das Konzept, Gleiches mit Gleichem zu entfernen und ist deshalb für ölige Haut besonders gut geeignet. Am Morgen reicht meist ein mildes Reinigungsgel. Und zum Schluss: Toner nicht vergessen! Ein Toner bereitet die Haut final auf die Pflege vor, entfernt letzte Rückstände und kann zudem klärend wirken.

Leichte Creme als Finish! Eine Creme und ein SPF-Produkt schließen jede Pflegeroutine ab. Bei einer fettigen, öligen Haut sollte auf eine leichte Textur geachtet werden. Die Haut soll durchfeuchtet, aber nicht mit zu fettigen, zu reichhaltigen Inhaltsstoffen belastet werden.

Bei Akne zum Dermatologen: Sollte der Hautzustand viele entzündete Pickel und Pappeln zeigen, ist von einer akuten Akne auszugehen. Hier sollte ein Dermatologe um Rat gefragt werden, eine Diagnose stellen und gegebenenfalls eine verschreibungspflichtige Creme empfehlen.

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Thema fettige Haut

Wie sieht das Hautbild „fettige Haut“ aus?

Die Haut ist insgesamt ölig, das Gesicht glänzt stark. Die Haut weist vergrößerte Poren aus und neigt zu Unreinheiten, Mitessern und insgesamt treten häufig Pickel auf.

Welche Produkteigenschaften sind für die Pflege von fettiger Haut wichtig?

Leicht, gelige Texturen sind für ein fettiges Hautbild gut geeignet. Bakterien,
verschlimmern den Hautzustand, deshalb sind antibakterielle Eigenschaften von Inhaltsstoffen passend. Bei Pickeln handelt es sich um winzig kleine Entzündungen, Beauty Produkte sollten deshalb außerdem beruhigend und entzündungshemmend wirken. Wasserbasierte Produkte sind besonders gut geeignet.

Wann sollte ein Dermatologe aufgesucht werden?

Eine besonders ausgeprägte Form eines fettigen Hautbildes mit akut entzündeten Pickeln und Papeln sollte von einem Dermatologen begutachtet werden, eventuell wird eine Form von Akne diagnostiziert, mit verschreibungspflichtigen Medikamenten behandelt werden sollte.