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Haarausfall bei Frauen: Wenn Hormone für dünnes Haar sorgen!

Langes, volles und gesund aussehendes Haar war und ist ein Zeichen von Weiblichkeit und wird als attraktiv wahrgenommen. Zur wahren Belastung wird das Thema, wenn uns unnatürlich viele Haare ausfallen, das Haar insgesamt dünner wird. Gerade Frauen leiden besonders darunter. Neben Stress, dem Mangel an Nährstoffen und Vitaminen sind die Hormone häufige Ursache für Haarausfall bei Frauen. Ist der Hormonhaushalt nicht im Gleichgewicht, kann es zu ganz unterschiedlichen Symptomen kommen – vermehrter Verlust der Haare ist eine typische Folge.

Wie kommt es zu einem hormonellen Ungleichgewicht?

Das Absetzen der Pille, eine Schwangerschaft oder das Eintreten der Wechseljahre können für hormonelle Veränderungen sorgen. Selten leiden Mädchen schon in der Pubertät unter Haarausfall. Eine Störung der gesunden Schilddrüsenfunktion oder eine erbliche Vorbelastung können außerdem Auswirkungen auf unsere Haare haben.
Sind all diese Ursachen ausgeschlossen, sollte untersucht werden, ob nicht ein erhöhter Insulinspiegel vorliegt, der sich als PCO Syndrom äußert. Das polyzystische Ovarialsyndrom muss gynäkologisch abgeklärt werden. Hormone sind komplex funktionierende Botenstoffe, die unter anderem die Dauer des Wachstumszyklus unserer Haare bestimmen, sie steuern Haarfollikel und Haarwurzel. Ist der Haarausfall hormonell bedingt, schwindet langsam, nach und nach Volumen, es wird von diffusem also gleichmäßigen Haarausfall gesprochen. Glücklicherweise ist diese Art des Haarausfalls in den meisten Fällen zeitlich begrenzt, sind die Hormone wieder im Gleichgewicht, wachsen auch die Haare nach.

Haarausfall nach Schwangerschaft: Bye bye Volumen

Während und nach einer Schwangerschaft ist hormonell gesehen einiges los! Um die Wirkung von Hormonen auf unsere Haare zu verstehen, ist es wichtig, den gesunden Haarzyklus zu kennen, der aus 3 Phasen besteht: Wachstumsphase, Übergangsphase und die Ruhephase in der die Haare ausfallen. Während der Schwangerschaft steigt der Östrogenspiegel. Östrogene beeinflussen unseren Haarzyklus durch die zeitliche Verlängerung der Wachstumsphase. Es kommen deshalb weniger Haare in die Ruhephase, so wird der natürlich regulierte Haarausfall wesentlich verringert. Unsere Haare sind fülliger.
Nach der Geburt fällt der Östrogenspiegel wieder. Die Haare wechseln von der Wachstumsphase in die nächste Zyklusphase und fallen schließlich auf natürliche Weise aus. Einige Frauen bemerken schon wenige Wochen nach der Entbindung einen vermehrtes Ausgehen der Haare, andere erst nach einigen Monaten. Der Haarausfall nach der Geburt täuscht, denn während der Schwangerschaft sind schlicht weniger Haare ausgefallen als im normalen Haarzyklus üblich und genau dies reguliert sich nun.

Haarausfall in der Stillzeit

Haarausfall nach der Geburt trifft Frauen gleichermaßen, unabhängig davon, ob sie ihr Kind stillen oder nicht. Auch bei stillenden Müttern fällt nach der Schwangerschaft der Östrogenwert rapide ab, mehr Haare wechseln in die Ausfallphase und der natürliche Haarzyklus reguliert sich.

Sollte der Haarausfall allerdings länger andauern und von anderen Symptomen wie Müdigkeit oder blasser Haut begleitet werden, könnte ein Nährstoffmangel in der Stillzeit die Ursache sein. Der Körper hat während des Stillens zum Beispiel einen erhöhten Bedarf an Eiweiß, eventuell liegt auch ein Mangel an Eisen oder Zink vor. Nach ärztlicher Diagnostik lässt sich das Problem mit gezielter Ernährungsumstellung oder Nahrungsergänzungsmitteln schnell in den Griff bekommen.

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Haarausfall in den Wechseljahren

Mit Beginn der Wechseljahre, dem Ende der fruchtbaren Zeit einer Frau, beginnt der Körper die Produktion der weiblichen Sexualhormone in den Eierstöcken einzustellen. Nach und nach werden weniger Gestagene hergestellt, dann weniger Östrogene. Es kommt zu einem hormonellen Ungleichgewicht im Körper. Mit geringerem Östrogenspiegel überwiegen die männlichen Hormone im Blut. Während Östrogene das Haarwachstum anregen, sorgt Testosteron für das Gegenteil, genauer gesagt Dihydrotestosteron (DHT), ein Nebenprodukt. Die Haarwurzel schrumpft, das Haar fällt aus. Typisch bei Frauen ist ein zunehmend lichter Bereich rund um den Scheitel.

Erblich bedingter Haarausfall in den Wechseljahren: androgenetischen Alopezie

Beim erblich bedingtem Haarausfall wird der Effekt noch verstärkt, denn bei der androgenetischen Alopezie reagieren die Haarfollikel höchstsensibel auf die männlichen Hormone, die sogenannten Androgene. Die hormonelle Disharmonie in den Wechseljahren bringt diese erbliche Anlage häufig erst zum Vorschein. Es ist deshalb ratsam, frühzeitig ärztlich abzuklären, ob der Haarausfall nur hormonell bedingt ist oder zusätzlich durch unsere DNA begünstigt wird.

Haarausfall durch eine Schilddrüsenunterfunktion: Hypothyreose

Das wichtigste vorab: Eine Unterfunktion der Schilddrüse gehört in die Hände eines Facharztes. Sollte also der Verdacht bestehen, dass die Funktion der Schilddrüse gestört ist, ist eine ärztliche Diagnostik unabdingbar. In unserer Schilddrüse werden viele Hormone hergestellt, die für wichtige Vorgänge in unserem Körper verantwortlich sind. Dieses kleine Organ hat also eine sehr relevante Bedeutung. Die Hormone beeinflussen nicht nur Wachstumsprozesse und unseren Kreislauf, sondern leisten ebenfalls einen wichtigen Beitrag zu unserem psychischen Wohlbefinden. Werden weniger dieser Hormone wie zum Beispiel Trijodthyronin oder Thyroxin hergestellt, können verschiedene Symptome aufkommen. Eine Schilddrüsenunterfunktion lässt uns müder werden, macht unsere Haut trocken, unsere Nägel brüchig und kann eine Ursache für Haarausfall sein.

3 Tipps gegen hormonellen Haarausfall bei Frauen

1. Leinsamen in den Wechseljahren: Befinden Sie sich in den Wechseljahren und leiden unter Haarausfall, sollten sie klären, ob eine erbliche Veranlagung vorliegt. Diese lässt sich zwar nicht direkt behandeln, US Studien zeigen aber, dass die Ernährung einen Einfluss auf unsere Hormone haben kann. Leinsamen und Sesamsamen enthalten Lignane. Sie reduzieren Testosteron und somit die Bildung des Nebenproduktes Dihydrotestosteron, gleichzeitig wird ihnen eine Stimulation der Östrogenbildung nachgesagt.

2. Jod, Zink und Selen bei Schilddrüsenunterfunktion: Neben einer engmaschigen ärztlichen Betreuung kann auch bei einer Schilddrüsenunterfunktion der Verzehr bestimmter Lebensmittel hilfreich sein. Jodreiches wie Fisch, Milchprodukte und zum Beispiel Brokkoli sind zu empfehlen. Außerdem kann eine erhöhte Menge Zink und Selen hilfreich sein, Paranüsse sind besonders reich an Selen. Tierische Produkte wie Fleisch und Eier enthalten viel Zink.

3. Pflanzliche Östrogene: Ist ein plötzlich niedriger Östrogenspiegel in Folge von Schwangerschaft oder Absetzen der Pille die Ursache für Haarausfall, löst meist die Zeit das Problem. Der Körper pendelt sich ganz langsam wieder ein. Zusätzlich können Phytoöstrogene Verbesserung bringen. Sie gelten als pflanzliche Variante des Sexualhormons, wirken ganz ähnlich in unserem Körper. Lebensmittel auf Sojabasis oder Leinsamen können helfen, auch Mönchspfeffer kann auf natürliche Weise den Hormonhaushalt wieder in Einklang bringen.

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Thema Haarausfall durch Stress

Welche Hormone lösen Haarausfall bei Frauen aus?

Östrogene sind weibliche Sexualhormone, sie haben einen positiven Einfluss auf unsere Haare. Sind sie in erhöhter Konzentration vorhanden, kann die Wachstumsphase im Haarzyklus verlängert werden. Wir haben mehr Volumen. Sinkt der Östrogenspiegel, ist gleichzeitig die Konzentration der männlichen Sexualhormone erhöht, auf diese reagieren die Haare empfindlich, besonders wenn eine erblich bedingte Überempfindlichkeit vorliegt. Es kommt zum verstärkten Haarausfall. Auch ein erhöhter Insulinspiegel aufgrund eines PCO Syndroms kann Ursache für Haarausfall bei Frauen sein. Im Rahmen einer Schilddrüsenunterfunktion kann die verminderte Produktion von Trijodthyronin und Thyroxin sich auf die Haare auswirken.

Was kann den Hormonhaushalt durcheinanderbringen?

Neben einer gestörten Funktion der Schilddrüse oder einem PCO Syndrom führt am häufigsten ein veränderter Östrogenhaushalt bei Frauen zur hormonellen Disharmonie. Die Ursache können die Wechseljahre, eine Schwangerschaft oder das Absetzen der Pille sein.

Was hilft wirklich gegen hormonellen Haarausfall bei Frauen?

Tatsächlich reguliert sich der Hormonhaushalt häufig von ganz alleine, der Körper benötigt einfach Zeit. In einigen Fällen ist eine Hormontherapie auf ärztliches Anraten sinnvoll. Eine abgestimmte Ernährung kann dem hormonellen Haarausfall bei Frauen außerdem entgegenwirken.