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Brillant- und Diamant-Ratgeber: Funkeln und das richtige Feuer im Edelstein

Egal ob für Ringe, Ketten, Creolen, Colliers oder Armbänder: Der Diamant ist der Inbegriff von Perfektion, der wertvollste aller Edelsteine. Aufgrund seiner Härte gilt er zudem als Symbol der ewigen Liebe. Erfahren Sie im Diamant- und Brillant-Berater von HSE, was Diamant und Brillant unterscheidet. Außerdem vermitteln wir Ihnen, wie Sie die Qualität nach bestimmten Richtlinien messen können und was die 4C "Carat, Clarity, Color und Cut" im Detail bedeuten.

Der Unterschied zwischen Brillant oder Diamant – welcher ist wertvoller?

Der Brillant ist eine spezielle Form des Diamanten. Entscheidend ist der Schliff. Nur der richtige macht aus einem Diamanten einen Brillanten, einen besonders wertvollen Edelstein. Erst durch den Voll- oder Brillantschliff bekommt der Diamant 56 Facetten und darf daher als "Brillant" bezeichnet werden.

Unter Brillantschliff ist die runde Form zu verstehen, die im Oberteil mindestens 32 und im Unterteil mindestens 24 Facetten aufweist. Diese Facetten sind drei-, vier- und mehreckig und strahlenförmig um den Stein angeordnet. Die speziellen Winkel und Proportionen des Brillantschliffs reflektieren das einfallende Licht auf beeindruckende Weise und bringen das Feuer und die Brillanz des Edelsteins perfekt zur Geltung.

Carat, Colour, Clarity, Cut – die vier 4C. Mit ihrer Hilfe wird die Qualität von Diamanten ermittelt, weshalb wir diese Merkmale näher in unserem Ratgeber vorstellen.

Carat: Gewicht

Was bedeutet die Karatzahl bei Diamant oder Brillant?

Das Gewicht und die Größe werden bei allen Edelsteinen, auch beim Brillant oder Diamant, in Carat gemessen. Geläufig ist hierfür die Abkürzung "ct". Der Begriff geht auf die Samen des Johannisbrotbaumes zurück, mit denen im Altertum Edelsteine aufgewogen wurden. Heute dominiert das metrische Maß, nach dem 1 Carat dem Gewicht von 0,2 Gramm (1ct = 0,2g) entspricht.

Dazu ist ein Carat in 100 Punkte aufgeteilt. So hat zum Beispiel ein Diamant von 10 Punkten 0,10 Carat und ein Diamant mit 25 Punkten 0,25 Carat. Grundsätzlich gilt: je größer der Edelstein ist, desto seltener ist er.

Colour: Farbe

Welche Diamant-Farben existieren?

Diamanten, die für das ungeübte Augen farblos erscheinen, können vom Fachmann in verschiedene Farbklassen eingeteilt werden: Von hochfeinem bis zu getöntem Weiß. Das Gemological Institute of America (GIA) hat eine internationale, alphabetische Farbskala eingeführt, die von D für "farblos" bis  zu Z wie "leicht gelb" reicht und weit verbreitet ist.

Falls Ihnen noch andere Begriffe für Diamantfarben begegnen: Die Farbqualität wurde früher auch in River für "hochfeines Weiß" über Wesselton für "Weiß" und Crystal für "leicht getöntes Weiß" bis hin zu Cape für "getönte Diamanten" verwendet. Egal, an welcher Skala man sich orientiert: Je farbloser ein Diamant ist, desto seltener und wertvoller ist er als Edelstein.

Dabei bekommt natürlich die richtigen Aufbewahrung und Reinigung der wertvollen Edelsteine auch einen besonderer Wert. Falls Sie unsicher sind, wie Sie die Diamant- oder Brillant-Ringe und -Ketten reinigen, lesen Sie unseren Berater zur Schmuckpflege um möglichst lange und nachhaltig Freude am Diamantschmuck zu haben.

Clarity – Reinheit

Wann gilt ein Diamant oder Brillant als "lupenrein"?

Diamanten haben von Natur aus winzige Einschlüsse und Trübungen. Kleinste Kristalle und Risse sind natürliche Spuren, die sich über Jahrtausende im Diamanten gebildet haben – meist sind diese Makel nur unter einem Mikroskop sichtbar. Die Reinheit eines Diamanten richtet sich nach dem Maß, in dem er frei von Einschlüssen ist. Zum Vergleich und der Beurteilung wird der Diamant bei 10-facher Vergrößerung betrachtet. 

Mitunter wird der Edelstein auch mit dem höchsten, europäische Reinheitsgrad  "IF – internally flawless" klassifiziert, was auf Deutsch wortwörtlich "frei von inneren Einschlüssen" heißt. Nachdem diese Übersetzung zugegeben holprig klingt, ist hierzuland für den Diamant das Prädikat "lupenrein" geläufiger, was dieselbe Reinheit beschreibt.

Cut – Schliff

Welcher Schliff ist beim Diamanten beliebt?

Das vierte C, der Schliff, bestimmt dabei Brillanz und Ausstrahlung des Edelsteins und ist für seinen Wert damit von entscheidender Bedeutung. Je exakter der Schliff, desto exzellenter das Funkeln der Diamanten. Etabliert haben sich bei Facetten – also Brillanten mit bewusst gesetzten Kanten – zum Beispiel der gleichmäßige Ovalschliff, der tropfenförmige Pendeloque, der viereckige Treppenschliff und der seitlich abgerundete Smaragdschliff.

Wir betrachten hier den runden Brillantschliff näher, da er bei HSE für edle Ringe, Ketten, Creolen, Colliers oder Armbänder besonders gern verwendet wird. Dieser geschliffene Diamant besteht aus vier wesentlichen Teilen: Der Tafel oben, der Krone mit verschiedenen Facetten, der Rundiste oder auch Rondiste als breiteste Kante des Diamanten im oberen Drittel und der Kalette als unteren Teil bis zur Spitze des Edelsteins.

Ist der Schliff perfekt proportioniert, wird das Licht optimal von Facette zu Facette reflektiert, und der Diamant erhält sein unverwechselbares Leuchten. In unserem HSE Schmuckshop finden Sie eine große Auswahl an Diamantschmuck. Überzeugen Sie sich jetzt und bestellen Sie bequem Ihre Favoriten online!

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